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Gemäldeausstellung von Dieter Schiele Ausstellung vom 10. August bis Ende Oktober 2009
Im Tourist-Info-Zentrum auf dem Hoherodskopf sind zurzeit Ölgemälde des im Niddaer Stadtteil Stornfels lebenden Malers Dieter Schiele zu sehen. Jagdszenen, Wildtiere, Jagdhunde werden in einer Technik dargestellt, die heute fast vergessen scheint. Es ist die Öl-Lasurmalerei, wie sie einst die alten Meister nutzten. Durchscheinende Farbschichten werden übereinander aufgetragen; jede Schicht muss dabei vollkommen getrocknet sein, bevor die nächste folgt – und jeder Pinselstrich muss, weil er eben durchscheint, genau an die richtige Stelle gesetzt werden. Wie perfekt der Maler diese Technik beherrscht, zeigen seine realistischen Bilder in der Ausstellung.

Dieter Schiele: Kapitaler Keiler (Öl-Lasur 80 x 100 cm)
Wer ist dieser Künstler? Dieter Schiele wurde im Jahr 1950 in Frankfurt/Main in eine Künstlerfamilie, der Vater Musiker, geboren. Eng verwandt ist er mit dem österreichischen Expressionisten Egon Schiele. Zunächst wurde er Schriftgießer später Bauzeichner und schließlich Bautechniker. Im Alter von 27 Jahren beschloss er, sich ganz der Malerei zu widmen, und er schaffte es innerhalb kurzer Zeit, der anerkannteste Jagd-, Tier- und Pferdemaler Europas – und darüber hinaus – zu werden. Ausstellungen mit großen Besucherzahlen belegen das: In Deutschland in Frankfurt, Dortmund, Essen, Hannover und München. Im Ausland in Paris, Brüssel, Genf, Stockholm, Abu Dhabi und Riad. – Im Jahr 1998 wurde Dieter Schiele mit dem Kulturpreis des Deutschen Jagdschutzverbandes ausgezeichnet. Warum eine Ausstellung auf dem Hoherodskopf? Sie ist eine Hommage an den Vogelsberg. Dieter Schiele liebt diese Landschaft und hat sich mit ihr vertraut gemacht. Seine Arbeiten sind zugleich sein Leben und Ausdruck seiner Liebe zur Natur und einer tief empfundenen Dankbarkeit gegenüber den Dingen, die ihn umgeben.
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