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Bild: Wanderfalke „Meggy“ wird seine rasanten Flugkünste zeigen.
Falken auf dem Vulkan Die Jagd mit Falken ist seit alters her eine Jagdart, welche die Menschen besonders fasziniert. Bereits vor mehr als 3000 Jahren wurde in den Steppengebieten Zentralasiens mit Greifvögeln gebeizt, wie Falkner die Jagd mit diesen Vögeln nennen. Menschliche Intelligenz in Bezug auf die Abrichtung der Vögel machte es möglich, dem Fluchtverhalten der Beute das schnelle und gewandte Jagdverhalten der Greifvögel entgegenzusetzen. Jäger machten sich die Vögel zu ihren Jagdverbündeten. Daran hat sich bis heute nur wenig geändert. Das mag daran liegen, dass Beizvögel nicht zahm werden, vielmehr sind sie jederzeit in der Lage ohne ihre Falkner in der freien Natur zu überleben.
Über die Entwicklung der Falknerei, wie die Vögel trainiert und wie sie heute eingesetzt werden wird es am kommenden Sonntag (14. September 2008) auf dem Hoherodskopf einen lebendigen Vortrag geben. Zwei Falkner, Dieter Schiele mit Wanderfalken und Sascha Löffler mit einem Wüstenbussard, werden dabei auch die Kunst ihrer Vögel demonstrieren und diese frei fliegen lassen. Die rasanten Flüge der Greifvögel zu beobachten, dürfte ein besonderes Erlebnis sein.
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